Feuer

Heute glaub ich, es gibt sie überall: Feuer, die dich verzehren, Die die einen werfen wie Konfetti, Die andern hinterm Herz wegsperrn Aus Angst, sie zu verliern, dabei Verbrennen wie ein nie gesehner Stern Und dabei Funken sprühn Um die eigne Nacht mit Flammenglitzer Zu verführ‘n Und du, die mir sagt, dass  Nichts mehr heute brennt, Die ganze Welt nur Asche kennt. Du, die mit losgelöstem Blick Sich mit Nebelkerzen schmückt Sich Schwefelhölzer um den Herzkorb steckt Drauf ...

Fast sicher

Ich hör dich gern von Heublumen reden Und denk mir, dein Haar röche Wie der Abend damals Als wir zwischen allen Dörfern Einfach zwischen den Ähren uns küssten. deine Augen nur halb geschlossen Du nanntest es Wimpernblick Und ich stellte mir vor Wie all meine Gefühle Sich auf dem Weg in deine Augen Zwischen den Härchen verfingen Du nanntest mich taumelnd. Zumindest zwischen küssen und Luftholen, in dieser Flüstersekunde, In der man kaum Sprechen kann Und nur Wortfetzen findet, Die ...