Feuer

Heute glaub ich, es gibt sie überall: Feuer, die dich verzehren, Die die einen werfen wie Konfetti, Die andern hinterm Herz wegsperrn Aus Angst, sie zu verliern, dabei Verbrennen wie ein nie gesehner Stern Und dabei Funken sprühn Um die eigne Nacht mit Flammenglitzer Zu verführ‘n Und du, die mir sagt, dass  Nichts mehr heute brennt, Die ganze Welt nur Asche kennt. Du, die mit losgelöstem Blick Sich mit Nebelkerzen schmückt Sich Schwefelhölzer um den Herzkorb steckt Drauf ...

Orpheus

Als Orpheus die Unterwelt verließ Sieh her, wir haben es geschafft. Sind aufgestiegen, sind wieder zurück. Sind Welt geworden und haben von all dem Was hinter uns liegt nur ein Stückchen verrückt Komm, lass doch die anderen reden, lass reden, die Welt hat sich verändert. Lass reden, nichts mehr wie zuvor. Wer einmal zurückkehrt, dem kommt ohnehin nichts gewöhnlich mehr vor. Oh, Orpheus, sing lauter! Wenn du mich durch diesen Weg führst Durch die tausend Stimmen, die tausend Wirren, dann Sing ...