Sturmzeit (3)

Teil (1) verpasst? Hier klicken. Zu Teil (2) geht es hier lang. Und hier ist Teil (3):   Der Alkohol wirkte am Tag danach. Die drei Frauen trugen Sonnenbrillen, obwohl es nicht zu hell war. Die Männer trugen Rucksäcke, obwohl kaum etwas drin war. Sie zogen gemeinsam in den Wald hinein. Wie zur Probe trugen Steven und Gerri bereits ihre Kostüme: Steven trug einen schwarzen Lederwurf quer wie eine Toga über der Brust. Gerri dagegen ein nur aus schwarzen, genieteten Lederriemen bestehendes ...

Sturmzeit (2)

Teil (1) verpasst? Hier klicken! Die Weinstube im Erdgeschoss der Pension war bei ihrer Ankunft mäßig besucht. Man sah kurz auf, als sie eintraten. Aber die zweiten Blicke blieben auf ihnen haften. Folgten ihnen. Drafi begrüßte den Wirt wie einen alten Bekannten. Gerri und Steven setzte sich mit Josy und Jeannette sofort an eine Eckbank. Über ihnen hingen zwei ausgestopfte Wildschweinköpfe. Quinn blieb noch unschlüssig zurück. Als sie sah, dass Jeannette zu ihr rüberblickte, bemerkte Quinn, ...

Buchenwald (3)

Ich bin eingeschlafen, als ich zu Hause ankam. Und da war sofort dieser Traum. Wie ich aus der Tür trete. Hinter mir blieb das große, pechschwarze und undurchsichtige Ewigwabernde zurück. Ich trat von der Wärme hinaus in die grelle Kälte. Stand auf einer unendlich weiten Fläche voller Kieselsteine. Die Luft schmeckte staubig, steinig, ähnlich wie Kalk. Ich hob einen Stein auf, einen der Weißen. Jnd ich sah, dass das Weiße sich wie Kreide abwischen ließ. Ich sah auf, schnürte mir den ...

Der Wald

Setz dich zu mir hin, Baby, hier zu mir an diesen Baum hier träumte schon vor tausend Jahrn der Wald den großen Traum. Setz dich zu mir hin, Baby, leg deinen Kopf ruhig her hier brennt’s noch lange nicht, nein hier ist die Luft noch nicht zu schwer. Setz dich zu mir hin, Baby, und ruh dich mit mir aus. Die andern sollen schrei’n und tob’n Der Kampf holt sie schon aus dem Grünen raus. Setz dich zu mir hin, Baby, das letzte Stückchen Lebenswert dort vorne ist die Grenze aber hier ist’s ...

Nebel

Der Nebel

Sanft vor dem Tag

Sacht der Röte

Kraft nimmt

Dem Morgen

Den Atemhauch

Zum Negligee webt

Worin

Der Busen des Waldzugs

Sich wölbt vor Lust

Heiß glühend

Dir septembrisch entgegen

Voll Lust

Dir den Aufstieg

Zu süßen

Mit gierigem Wehn

Umschlingt das Nebelkleid

Dir deinen Leib

Fasst heimlich dich an

Stark bebt

Er dir durch die Glieder