Frust

Demnächst erscheint mein Debütroman. Um uns die Wartezeit zu versüßen, folgen demnächst endlich mal wieder ein paar kurze Horrorstories. Folgt mir auf Instagram, wenn ihr mehr wissen wollt… Mit einem lauten Schrei verschaffte Naveen sich Platz und raste in die Jungentoilette der Langenfeldschule. Er musste sich dazu zwingen, den Sturm in seiner Brust zu beruhigen. Auf gar keinen Fall wollte er es zulassen, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Die zitternden Hände aktivierten ...

Sturmzeit (10) – Ende –

 

„Ich bin bereit!“, sagte Drafi ein paar Mal. Klatschnass gingen sie durch den Sturzregen in Richtung Marktplatz. Damit waren sie die einzigen. Alle anderen kamen ihnen entgegen.

„Der Markt ist geschlossen. Ist keine Marktzeit. Ist Sturmzeit!“, rief ihnen jemand zu.

Drafi brüllte ihn an. Es war ein wortloses Schreien, aus tiefster Seele, unter dem der Andere zusammenzuckte und hastig das Weite suchte.

„Drafi!“, rief Quinn ihm zu. Aber er ignorierte sie weiterhin. „Was tust ...

Sturmzeit (7)

Anfang verpasst? Kein Problem:

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Und lies hier, wie es mit Folge 7 weiter geht:

Die Aussicht, von der Jeanny geschwärmt hatte, und die sie jetzt ineinandergehakt von der Aussichtsstelle genossen, war wirklich schön. Nur hatte Quinn keinen Sinn dafür. Drafi stand dicht hinter ihr. Es wäre falsch gewesen, wenn sie sich selbst eingestanden hätte, ...

Sturmzeit (5)

Ohne die ersten vier Teile wird man wohl kaum etwas verstehen.
Daher hier klicken, wenn man Teil 1 verpasst hat.
Teil 2 ist hier.
Teil 3 ist hier.
Teil 4 ist hier.

Und hier beginnt Teil 5:

 

Absurderweise sagte Steven: „Ich fürchte, wir haben uns verlaufen.“

Aber er sagte es mit einer ganz tonlosen Stimme. Als wäre nur ein Tonband in ihm am Laufen. Mit seinen Gedanken schien er ganz woanders zu sein.

Josy klammerte sich enger an Quinn.

„Quinn“, sagte sie. „Sie war wirklich ...

Sturmzeit (4)

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Josy war stumm geworden und blass. Irgendwann fragte sie, ob das Mädchen jetzt wirklich tot war. Und dann, als ob das irgend etwas ausgemacht hätte, ob das Mädchen wirklich dunkelhäutig war. Sie entschuldigte sich dafür, dass sie Nazda gar nicht richtig gesehen hatte. Eigentlich nur von hinten.

„Sie war ausländisch.“, sagte Quinn. „Etwas dunkel. Aber nicht dunkelhäutig. Weißt du?“

Jeannette ...

Kinderfänger (6)

Showdown!

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Hier geht es zu Teil (5)

Lev hatte oft gehört, dass man sagte, in den Augen könne man die Seele eines Menschen sehen. Oder man könnte in den Augen Gedanken lesen. Er hatte es mal versucht in den Augen eines Mädchens. Sie hatten in seinem Zimmer nebeneinander auf dem Bett gesessen. Und er hatte ihr ganz tief und vor allem intensiv in die Augen geschaut. Eine unglaublich ...

Kinderfänger (5)

Es wird Zeit, dass die Geschichte um Lev und den Kinderfänger an Fahrt aufnimmt und wir uns dem Höhepunkt nähern. Zeit für den Showdown!

Den Anfang verpasst?
Kein Problem: Hier geht es zum ersten Teil.
Hier geht es zum zweiten Teil.
Hier geht es zum dritten Teil.
Hier geht es zum vierten Teil.

 

Die Fremde machte keine Anstalten, sich zu verbergen. Sie gab sich keine Mühe, die Tür leise zuzuschlagen; keine Mühe, die Schritte zu dämpfen oder den Weg zur Eingangstür des Verlagsgebäudes ...

Kinderfänger (4)

Eine Horrorgeschichte baut sich meiner Meinung nach langsam auf (Zum ersten Teil geht es hier). Aber es muss sich ein Konflikt aufbauen, der weitere Hintergrundinformationen bringt. (Zum zweiten Teil geht es hier) Die genannten Konflikte müssen sich verschärfen, der Protagonist muss in die Enge getrieben werden und vor eine Entscheidung gestellt werden (Zum dritten Teil geht es hier).

Und damit wären wir auch schon beim vierten Teil. Ist die Entscheidung einmal getroffen, wird es so schnell keinen ...

Kinderfänger (3)

 

Den Anfang verpasst?

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„Steig jetzt aus, Lev.“, sagte Onkel Vic so gutmütig er konnte. Lev konnte ihm noch nicht einmal böse sein. Er meinte es ja gut. Mehr als nur der Dorfpolizist war Vic ja auch wirklich der Bruder seiner Mutter. Und als solcher fühlte er sich ganz besonders für Lev verantwortlich und um sein Seelenheil besorgt.

Hätte er damals auf Tom und Lev gehört, läge Clementine vielleicht heute noch in ihrer Wiege.

Es ...