Sauer ist die Welt am Gären,drum lasst uns Süß‘s verzehrenum zum Tagesende all die schwerenMagenlieger zu verlieren.Wir machen es, so wie die alten Griechen:Pressen Frischkäse und riechenDem Käse hinterher, der durch ein Sieb Aus Kupfer in einen Topf voll Honig flieht.Mit Mehl gemeinsam wird der BreiGeschmeidig geknetet und eins, zwei, dreiSchon hat man Ekklesiazusen (Weibervoll- Versammlung auf Deutsch) ist das nicht toll?Man isst‘s und trinkt‘s mit süßem WeinUnd lässt den Herrn ...
Vor gar nicht allzu langer Zeit,da war ein jeder Held dazu bereitUngerechtes zu vergelten.Und auch im Kino retten Helden Welten.Sie schwingen sich auf höchste TürmeStürzen ohne zu zögern in kosmische StürmeKeine Angst in ihnen ist so starkDass es ums eigne Wohl umzustimmen sie vermag.Sie kämpfen immer für die eine Tugend,die gerade angebracht ist bei der Jugend,sprich: - zeig mir deines Helden Kleidund ich verrat dir den Charakter seiner Zeit.Etwa: In einer Welt der UnerreichbarkeitIst ...
Die Wahrheit ist manchmal versteckt
Und Spannung fühlt, wer sie entdeckt;
Doch hinterm Vorhang, gelüftet durch des Querbürgers Hand,
Wartet auch einfach mal nur eine naiv angemalte Wand.
Aufgewachsen in Saarbrücken, liebe ich am meisten am Stadtleben das, was man im Saarland das Savoir-vivre nennt, das Talent, die Zeit und das Leben zu genießen, wie sonst wohl nirgendwo.
Nur in einer einzigen Stadt hab mich mich seither je so wohl gefühlt. Und das war Weimar.
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Zuweilen hab ich in den letzten Jahren für die Schublade ein paar Märchen geschrieben. Dabei gefällt es mir, ganz altmodisch, kleine, zierliche Verse dazwischen einzufügen. Ein solches Verslein soll heute mal hier erscheinen und vielleicht ein wenig Licht in diese dunkle Zeit bringen
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Wenn das Leben ein Lied wär,Du weißt, du wärst mein BeatDu ziehst dich durch alles hindurch,Was wie Alltag aussieht
Verwandelst Regelmaß in RhythmusUnd tanzt mit mir durch den TagIch will für dich der Refrain sein,Der nicht verloren gehen mag
Wir verlassen die Spur,Wenn der Pegel zu weit austritt,Wir schweigen dann nurWenn uns alles zu laut wird
Wenn das Leben ein Lied wär,Wir wären Tänzer aus LichtWir tanzten durch alle StrophenBis der letzte Akkord dann erlischt.
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Gib mir ein Geheimnis! Wir schmieden es ins Zwischenuns Gib mir ein Geheimnis! Wir lassen es wuchern über Gräben Gib mir ein Wort Und ich geb dir die Atempause Zwischen den Silben zurück Besser noch: Gib mir dein Schweigen. Dass zwischen unseren Blicken Ein Bedeutungsteppich blüht.
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