Wir leben unsere Leben inzwischen einfach nur vor uns hin. Wir umgeben uns mit Ablenkungen, um das nicht mehr wahrnehmen zu müssen, was uns das offensichtlichste geworden ist: dass das Leben ein gewaltiges Mysterium ist, nebulöser als des Stiefmutters sprechender Spiegel, unlösbarer als die Frage nach dem Verbleib des Nibelungenschatzes. Wir sind Treibgut und führen uns auf wie Luxusyachten. Wir sind Menschen und schweigen regungslos wie Götter.
Author: Odeon
15 – On Air
"Eine Regierung, die sich auf ihre Kunst versteht wird also nur ihrem Volk das Gute tun ohne selbst einen Lohn davonzutragen.“
„Augenblick!“, warf Terry ein und sein Grinsen hatte bereits etwas an Leuchtkraft verloren.
„Das erscheint mir tatsächlich glaubwürdig, Terry. Es würde zumindest erklären, weshalb so viele Menschen kein Interesse an der Politik zeigen, umso weniger, wenn man sie mit keinerlei Lohn für ihre Arbeit ködert." ...
Wenn eines Tags die Rosen
Wenn man schon so weit ist, Gedichte zu träumen ... ...
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Wie man das Navi auf „Glück“ stellt
Lass uns einen Tag mal nicht durchs Leben ziehen
Lass uns einen Tag nur einfach sein. ...
Alea iacta sunt
Das Spiel des Lebens ...
Nachdem sie …
ertrinken ... ...
Einladung bei Mr BBQ
Willkommen in der Zeit der Schatten
Lachend knistert Fleisch auf Grill
Bier fließt von dem Hals in trockne Kehlen
Lachen, viel zu laut. Zu schrill
In der goldnen Ära Schattenzeit fehlen
Nirgendwo die Schattenratten ...
Wie ich Schuld trage
Wie ich Schuld trage:
Wie ein Geheimnis
Mit dem Gewicht eines steinbewölkten
Firmaments
Mit wachsendem Unterdruck
Weil die Himmel sich auftürmen
Und das Leben an Tiefe gewinnt
Wie ich Erinnerung trage:
Wie ein Halten von Atem
In Lungenflügeln,
Die in den Brustkammern bis zum Äußersten
Auf die Auflösung gespannt sind
Wie ein Apnoe
Der nicht sinkt
Dem die Oberfläche davonzieht
Und der noch die Himmel über den Wassern
Zu spüren beginnt
Wie ich Fehler trage:
Als Loslösung
Ihr Sinken - mein ...
Marie Mallarmé – Kapitel 4 (2)
Der Sturm kommt. ...