Romanideen, die es leider nicht vom Kopf zum Papier gebracht haben

(1) Das Ende von Zeit ist Ewigkeit

Nach dem Studium zieht es den Protagonisten nach Irland, wo er sich in Tilly Leary verliebt und deren autistischer Bruder das Langsamerwerden der Zeit spüren kann. Ein Sturm hält die drei Personen in einem alten Bauernhaus gefangen und der Protagonist muss lernen, welche Kraft am Ende aller Zeit gebündelt wird, ehe das komplette Universum in einer Sekunde zum absoluten Stillstand erstarrt.

(2) in allen Sprachen lässt sich alles sagen

Endres ist Journalist. Seit Monaten veröffentlicht er Teile seines Briefwechsels mit der Syrerin H. Als er für die sowohl intimen als auch intensiven Worte der Kriegsrebellin geehrt werden soll, verschließt sich Endres vor der Außenwelt und fällt in tiefe Depressionen. Denn H. gibt es wirklich, sie war vor zehn Jahren seine Geliebte, als er sich als Auslandskorrespondent in Syrien und Ägypten aufhielt, aber die Briefe selbst sind fiktiv: seit einem Jahr gilt H. als vermisst. Und alles, was Endres noch hat, sind seine eigenen Worte und Videos eines zehnjährigen Jungen, der sein Sohn sein könnte.

3) Mutter Terror

Murat Beys Mutter sitzt wegen Terroristischen Aktivitäten in Haft. Er selbst hat seinen Namen geändert und lebt als Ben Meyr in Berlin. Eigentlich könnte alles gut und geordnet laufen in der Anonymität, doch dann explodieren zwei Bomben in Frankfurt und in Köln und der Attentäter hinterlässt eine Nachricht, die nur Ben verstehen kann. Es ist eine Botschaft an seine Mutter.

Dann meldet sich Sonderermittler Tim Richter bei ihm. Es gibt neue Hinweise.

Sie könnten alles verändern.

Seine Mutter könnte unschuldig sein oder schuldig auf eine Art, die selbst Ben nicht für möglich gehalten hätte.

7 thoughts on “Romanideen, die es leider nicht vom Kopf zum Papier gebracht haben

      • Da kann ich mir gut vorstellen, dass es schwer zu entscheiden ist. Jeder Plot hat für mich seinen Reiz aber ich kann auch bei allen Schwierigkeiten erahnen.

        Ich finde beim ersten Text die Komprimierung von Raum und Zeit interessant. Aber das Thema ist schwer umzusetzen, denke ich.

        Beim zweiten Text kann ich mir gut vorstellen, dass ein sehr ergreifender Roman daraus werden kann. Aber da braucht man viel Recherche.

        Der dritte Text klingt nach Thriller pur, aber auch sehr komplex. Vielleicht könnte man da die Komplexität eine Ebene tiefer ansetzen, um den eigentlichen Konflikt, den ich nicht so greifbar finde, schärfer zu bekommen.

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